Buzzword oder echte Chance? Flutter auf dem Prüfstand

Wir werfen einen kritischen Blick auf die Cross-Platform Technologie Flutter von Google.

Bei den Projektionisten verwenden wir gerne Technologien zur Cross-Platform App-Entwicklung. Diese haben viele Vorteile, allem voran die Tatsache, dass wir den Code nur einmal schreiben müssen, um eine App für iOS und Android Smartphones zu erhalten. Keine dieser Technologien ist jedoch völlig ohne Nachteile. Daher behalten wir immer neue Optionen im Auge – eine davon ist Flutter.

Was ist Flutter?

Flutter ist eine relativ neue Technologie, die von Google entwickelt wird. Während andere Technologien Apps erzeugen, die entweder über die native UI-Bibliothek des jeweiligen Betriebssystems (React Native / NativeScript), oder über ein Web-View des Betriebssystems (Capacitor / Ionic) dargestellt werden, übernimmt Flutter das Zeichnen der UI selbst.

Vorteile von Flutter

Flutter bietet im Vergleich zu anderen plattformunabhängigen Technologien jetzt schon einige spannende Vorteile, welche die App-Entwicklung in Zukunft transformieren könnte.

  1. Das Zeichnen einer eigenen UI durch Flutter führt dazu, dass die Apps auf allen unterschiedlichen Systemen vollkommen identisch aussehen können. Diese einheitliche User Experience ist mit anderen Cross-Platform Technologien häufig deutlich schwieriger zu erreichen.
  2. Google hat zudem viel Arbeit in die Entwicklungs-Werkzeuge für Flutter-Apps gesteckt. Das Ergebnis ist, dass prinzipiell eine höhere Entwicklungsgeschwindigkeit erreicht und Fehler schneller behoben werden können.
  3. Die Performance ist im Vergleich mit anderen Cross-Platform Technologien daher besonders gut. Mit einer kleinen Einschränkung: auf älteren Smartphones dauert das Starten der Apps noch recht lange.
Vorteile von Flutter
Nachteile von Flutter

Neben allen Vorteilen gibt es auch bei Flutter einige Nachteile, die bei der Wahl der richtigen Technologie berücksichtigt werden sollten.

  1. Da die Rendering Engine immer mitgeliefert werden muss, erhöht sich die Downloadgröße der Apps – auf Endgeräten muss somit ein größerer Speicherplatz frei sein.
  2. Das Zeichnen einer eigenen UI durch Flutter birgt neben allen Vorteile auch einen kleinen Nachteil: Aktuell ist es noch nicht möglich ist, auf aktuelle native UI-Elemente zurückzugreifen. Zwar enthält Flutter eine Bibliothek von "Nachbauten" dieser UI-Elemente, diese können allerdings z.B. nach einem Betriebssystem-Update auch mal etwas "falsch" aussehen oder sich im Verhalten leicht von den Originalen unterscheiden. Dies kann sich beispielsweise beim Bearbeiten von Text bemerkbar machen.
  3. Da Flutter auf eine wenig verbreitete Programmiersprache setzt, ist die Wiederverwendbarkeit des Codes eingeschränkt gegenüber anderen Technologien, die z. B. auf JavaScript oder C# aufbauen. Während man bei einer Web-basierten App einen Großteil des Codes im Browser wiederverwenden kann, ist dies mit Flutter momentan nur sehr eingeschränkt möglich. Google arbeitet allerdings aktiv daran, Flutter auch im Web verwendbar zu machen.
Nachteile von Flutter
Unser Fazit

Flutter ist schon jetzt eine der besten und effizientesten Optionen zur Entwicklung von iOS und Android Apps, sofern keine Wiederverwendung des Codes im Web-Browser notwendig ist und kein großer Fokus auf ein natives Look-and-Feel gelegt werden muss. Auch wenn die Technologie noch relativ neu auf der Bildfläche und daher noch nicht vollständig aus den Kinderkrankheiten rausgewachsen ist, lohnt es sich unbedingt Flutter weiter im Blick zu behalten.

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