Bachelorarbeit zur Entwicklung eines Dialogfluss-Tools für Digitale Assistenten

Aileen hat Medieninformatik in Osnabrück studiert und im Rahmen ihrer Bachelorarbeit ein Dialogfluss-Tool für Digitale Assistenten in Zusammenarbeit mit den PROJEKTIONISTEN® konzipiert und prototypisch entwickelt.

Was hast du in deiner Bachelorarbeit gemacht und wie bist du auf das Thema gekommen?

Digitale Assistenten haben sich in den letzten Jahren zunehmend verbreitet und lassen sich immer mehr und immer besser in den Alltag integrieren. Während meines Praktikums bei den PROJEKTIONISTEN® durfte ich an Projekten in diesem Bereich mitwirken und konnte dadurch den Prozess von der Konzeption bis zur Entwicklung kennenlernen. Dabei war auffällig, dass es bislang noch kein umfassendes Tool für die Konzeption der Dialogflüsse gibt, also wie Dialoge mit dem Assistenten ablaufen sollen und was der Nutzer und der Assistent dabei sagen könnten. Bislang werden Dialogflüsse mit Hilfe von mehreren Tools konzipiert, die nicht für die Konzeption von digitalen Assistenten ausgelegt sind, was die Effizienz im Entwicklungsprozess beeinträchtigt. Daher entstand die Idee, im Rahmen meiner Bachelorarbeit ein eigenes Tool zur Erstellung von Dialogflüssen zu konzipieren und prototypisch umzusetzen. Die Anwendung sollte eine gemeinsame Basis für Designer, Softwareentwickler und Kunden schaffen und so den Entwicklungsprozess digitaler Assistenten einfacher und effizienter gestalten.

Prototyp des Dialogflusstools
Wie bist du im Prozess vorgegangen?

Durch die Zusammenarbeit mit den PROJEKTIONISTEN®  hatte ich einen sehr hilfreichen Einblick in reale Projekte und habe mich bewusst an deren Vorgehensweisen orientiert. In der UX-Konzeptionsphase konnte ich dadurch auf sinnvolle und zielführende Methoden zurückgreifen und hatte zeitgleich immer Experten zur Hand, die mich bei Schwierigkeiten unterstützt haben. Besonders durch die erarbeiteten Personas und User Journeys konnte ich Probleme und Schwierigkeiten der aktuellen Vorgehensweise sowie die Wünsche bei der Entwicklung digitaler Assistenten analysieren. Durch die detaillierte Konzeptionsphase war es mir möglich die Bedürfnisse aller Zielgruppen, also Designer, Softwareentwickler und Kunden bei der Entwicklung des Tools zu berücksichtigen.

Persona einer UX/UI Designerin bei der Entwicklung eines Digitalen Assistenten

Was war eine besondere Herausforderung für dich?

Die UX Methoden, insbesondere die User Journeys waren eine große Herausforderung für mich, da ich vorher kaum selbst damit gearbeitet habe. Ich habe dann einfach sehr viel nachgefragt und mich immer wieder mit meinen Ansprechpartnern von den PROJEKTIONISTEN® abgesprochen. Auch wenn der Anlauf etwas länger gedauert hat, entstanden am Ende sehr detaillierte User Journeys, die den Grundstein für die Entwicklung der Anwendung legten. Aber auch die aktuelle Corona-Situation war eine besondere Herausforderung für mich, da der gegenseitige Austausch im Home Office nicht so einfach ist, wie im Büro oder in der Uni.

IST- und SOLL-User-Journey
Warum würdest du die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen im Rahmen der Bachelorarbeit empfehlen?

Wir entwickeln im Studium häufig sehr spannende Projekte, die dann leider nach Abschluss in irgendeiner Schublade landen und nie wieder angesehen werden. Durch die Zusammenarbeit mit den PROJEKTIONISTEN® wusste ich, dass mein Projekt einen echten Sinn und Nutzen verfolgt, der auch über den Abschluss hinaus geht, da es die Lösung für ein reales Problem bietet. Besonders stolz bin ich darauf, dass das Tool jetzt weiterentwickelt und umgesetzt wird, damit es in Zukunft bei der Konzeption von Digitalen Assistenten eingesetzt werden kann. Das ist sowohl für mich als auch für die PROJEKTIONISTEN® eine tolle Chance, die ohne unsere Zusammenarbeit vermutlich nicht zustande gekommen wäre.

14.10.2020
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